Alles doppelt? So findet ihr Dinge in der Küche, die ihr nicht zweimal braucht

Landschaftsillustration

In vielen Küchen liegen mehrere Schneebesen, drei Sparschäler und zwei Käsereiben in derselben Schublade. Sie sind irgendwann dazugekommen, als Geschenk oder weil das andere Stück gerade nicht aufzufinden war. Dabei braucht man selten mehr als eines davon. Wer die doppelten Dinge zusammenträgt, gewinnt Platz und sieht auf einen Blick, wie viel eigentlich vorhanden ist.

Alles auf einen Tisch

Um Dubletten zu entdecken, hilft es, ein Fach oder eine Schublade nach der anderen auszuräumen. Legt gleiche Gegenstände nebeneinander. Erst wenn fünf Kochlöffel auf dem Tisch liegen, merkt man, wie viele es sind. Bei den meisten Dingen zeigt sich schnell, welches Stück das beste ist. Es ist meist das, das am angenehmsten in der Hand liegt und am häufigsten benutzt wird.

Wann zwei sinnvoll sind

Nicht alles, was doppelt ist, muss weg. Kochen zwei Personen häufig gleichzeitig, sind zwei Schneidebretter und zwei Messer nützlich. Auch bei Dingen, die schmutzig werden, ist ein zweites Stück praktisch, etwa bei Geschirrtüchern oder Spülbürsten. Überlegt gemeinsam, welche Dinge ihr tatsächlich in der gleichen Situation braucht. Alles andere wandert in die Kiste zum Weitergeben.

Weitergeben statt wegwerfen

Was noch gut erhalten ist, kann anderen eine Freude machen. Fragt in der Familie, bei Nachbarn oder im Freundeskreis, ob jemand Bedarf hat. Wer gerade eine Wohnung bezieht, freut sich oft über ein paar Küchenhelfer. Bleibt etwas übrig, lässt es sich in einer Kiste im Hausflur oder bei einem Tauschregal abgeben. So wird die Küche leichter, ohne dass etwas verschwendet wird.

Damit es nicht wiederkommt

Bevor ihr etwas Neues kauft, schaut kurz in die Schublade. Vielleicht gibt es das schon. Wer im Geschäft ein hübsches Küchengerät sieht, fragt sich am besten: Was mache ich damit, was ich nicht schon mit einem vorhandenen Stück tun kann? Meist ist die Antwort schnell gefunden.

Wenn Geschenke kommen, die ihr nicht braucht, dürft ihr sie freundlich weitergeben. Auch Gäste, die etwas mitbringen, meinen es gut, aber sie erwarten nicht, dass der Gegenstand für immer bleibt. Nach einiger Zeit wird euch die Übersicht guttun, und die Schublade schließt sich wieder leicht. Wer ab und zu eine Schublade nach der anderen durchgeht, verhindert, dass sich neue Dubletten einschleichen.